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Tierchen gegen Tierchen

Wahrscheinlich sagen dir deine Eltern, dass du viel Obst und Gemüse essen sollst, weil das gut für dich ist.

Gemüse, wie Tomaten und Paprika, wird häufig in Gewächshäusern angebaut. Zwischen all den schönen Tomatenpflanzen lauern jedoch viele Gefahren! Gemeine Tierchen haben es auf die leckeren, saftigen Blätter der Tomatenpflanze abgesehen. Raupen fressen beispielsweise große Löcher in die Blätter. Spinnmilben saugen den Saft aus den Blättern, sodass die Blätter gelb werden. Dadurch können die Tomaten nicht so gut wachsen, die Pflanze kann sogar absterben.


Aber der Tomatenbauer kann etwas dagegen tun. Er kann gegen die gemeinen Tierchen nämlich andere Tierchen einsetzen. Gute Tierchen also gegen gemeine Tierchen. So braucht er keine schädlichen Mittel zu verwenden, die außerdem schlecht für die Umwelt sind.

Ein Beispiel für so ein gutes Tierchen kennst du ganz bestimmt aus der Natur. Es ist der Marienkäfer. Marienkäfer fressen gemeine Tierchen wie Läuse mit Haut und Haar auf. Ein anderes gutes Tierchen ist die Schlupfwespe. Das klingt vielleicht ein wenig gefährlich, aber diese Schlupfwespe ist so klein, dass man sie mit bloßem Auge kaum sehen kann. Die Schlupfwespe hat ihre eigene Art, Läuse unschädlich zu machen. Mit einer Art Bohrer an ihrem Hinterleib sticht sie in die Laus und legt ein Ei in sie hinein. Die Laus stirbt dann. Und aus dem Ei schlüpft keine neue Laus, sondern eine neue Schlupfwespe, die sich dann selbst wieder auf die Suche nach anderen gemeinen Tierchen macht.

Tomaten

Vielleicht magst du gar keine Tomaten. Aber denk mal an all die leckeren Sachen, für die man Tomaten braucht. Für Ketchup beispielsweise, und für Pizza. Und dann ist es doch gut zu wissen, dass dafür Tomaten verwendet wurden, die auf gesunde Weise wachsen konnten. Man merkt's am Geschmack!   

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